creepy creatures reviews

phantastische Literatur

www.creepy-creatures.net

 

23.05.2018 - creepy-creatures.net  ist der Web-Blog zum YouTube Kanal creepy creatures reviews. Hier findet ihr Interviews und Artikel zu Büchern, zu denen ich keine Videos gemacht habe, sie aber trotzdem nicht unerwähnt lassen möchte. Nun ist der Blog umgezogen: ein bisschen was hat sich in der Tat verändert. Das liegt aber nicht an einem Frühjahrsputz sondern am einem Umzug. Der alte Anbieter wollte dann doch für alles mehr Geld, als ich bereit war auszugeben. Daher bin ich jetzt hier! Die Inhalte werden nicht alle übertragen, aber ich versuche zumindest die wichtigsten mit herüber zu nehmen. Gleichzeitig werde ich die Seite etwas verschlanken und reduzieren; der Fokus wird nun mehr auf Blogartikeln liegen, denn für Videos gibt es ja YouTube.

Zu den Blogbeiträgen gelangt ihr über das Menü und den Unterpunkt "Blog" oder direkt hier.

 

Viel Spaß auf den Seiten von creepy creatures reviews!

 

 

 



Brom - "der Kinderdieb"

Hinter Brom versteckt sich der US-amerikanische Autor und Illustrator Gerald Brom, der 1965 in Atlanta, Georgia geboren wurde. Seine Jugend verbrachte der Autor hauptsächlich mit Reisen durch Japan und Deutschland, lebte auf Hawai und setzte sich schließlich in Alabama nieder. Als Konzeptkünstler arbeitete er anfänglich für düstere, phantastische Fernsehserien wie die unsagbar schlechte Sci-Fi Serie „Farscape“ aber auch für Filme wie „sleepy hollow“ und „ghosts of Mars“. Anfang der Millennium Jahre begann er schließlich zu schreiben. „Der Kinderdieb“ ist seine dritter Roman.

In diesem September 2018 habe ich vor allem Fantasy gelesen. Das erste Buch, dass ich euch heute vorstellen möchte, war ein Geschenk. Von alleine wäre ich nie auf den Autor, den Verlag oder den Titel gekommen. Doch Stefan Vorer, der junge Mann, der hinter dem Blog 

"Lesen verbindet" steht, hat es mir tatsächlich geschenkt. Ich freue mich ja immer über Geschenke, besonders, wenn ich dadurch neue Autoren kennenlerne, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte - genau so ging es mir bei Brom.

Die Figur auf dem Cover - natürlich ist auch sie von Brom selbst - hat den typischen Brom-Look, den man schon nach kurzer Zeit sofort wiedererkennt. Wem irgendwas an dem Cover wage bekannt oder vertraut vorkommt, wer sich durch das Cover irgendwie an Peter Pan erinnert fühlt - der hat recht. Die phantastische Hauptfigur heißt nicht nur Peter, sie hat auch beabsichtigte Parallelen zu J. M. Barries „Peter Pan“.  Doch dann wieder ist Broms Geschichte ganz weit davon entfernt.


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Interview mit Anke Koopmann - Coverdesignerin

"Designomicon" heißt Anke Koopmanns Grafikbüro. Sie designt Buchcover für Autoren wie Markus Heitz oder Julia Lange und

© Elm Haßfurth
Anke Koopmann

hat einige der großen aber auch kleineren Verlage als Kunden. Für »Wedora« von Heitz (Knaur) hat sie ebenso das Cover gestaltet wie für Neil Gaimans »Niemalsland« (Eichborn).

Zwar werden Coverdeisgner oftmals im Buch genannt, aber wenn sie nicht besonders aufwendige Illustrationen beisteuern, gehen sie manchmal unter. Dabei ist ihre Arbeit kaum zu unterschätzen, denn sie entscheidet oftmals über einen Kauf. Ein Cover, dass dem potentiellen Käufer direkt ins Auge sticht entscheidet nicht selten darüber, auf das Buch doch einen Schritt näher zuzugehen, es in die Hand zu nehmen und mit zur Kasse zu nehmen. Nicht wenige Leser sind überhaupt erklärte Cover-Käufer. In diesem Interview erzählt Anke Koopmann von ihrer Arbeit

(Foto: (c) Elm Haßfurth)

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"Alles über Frau Dohle" Oliver Susami

„Alles über Frau Dohle, Maria Holtzmacher, hätte eigentlich auf drei Seiten niedergeschrieben werden können. Sie ist eine sehr durchschnittliche Frau ohne ein leben, dass reich an Ereignissen und Abwechslung wäre. Ihren Mann - den Besitzer eines lokalen Sägewerks - heiratet sie eher aus Pflichtbewusstsein und wegen des Resultats einer - vielleicht der einzigen - stürmischen Zusammenkunft auf dem Rücksitz eines altes Citroens. Ihr Leben ist ebenso beschaulich wie ereignislos. Nur die Geburt ihres Sohnes Thomas war ein Ausbruch aus der Tristesse des Alltags. Und auch an ihrem Sohn scheint nichts so zu sein, wie es in einer Kleinstadt erwartet wurde - er fällt aus der Reihe. Friedrich, der einfach strukturierte und biedere Ehemann kommt mit seinem eigenen Sprössling nicht gut zurecht. Als Tom - er möchte nicht Thomas genannt werden - eines Tages ein altes Haus im Wald bezieht und seine künstlerischen Neigungen nachgeht ist das für Friedrich Holtzmacher etwas völlig unverständliches. Maria bemüht sich nach Kräften ihren Sohn zu unterstützen auch wenn sie nicht alles an seiner Kunst versteht. Aber ein Stück Exzentrik hat auch Maria: eine kleine Dohle hat sie vor den Fängen einer Katze gerettet und beschäftigt sich seitdem hingebungsvoll mit ihr, hat dem Tier sogar ein paar Worte beigebracht. So wird aus Maria Holtzmacher Frau Dohle.
 Die spießige Eintönigkeit hätte wohl noch bis zum Ende ihres Lebens

so weitergehen können würde Thomas, der so aus der Reihe gefallene Sohn eines Tages mit seinem Auto tödlich verunglücken. Und als wäre das nicht genug findet Maria in dessen Haus im Wald eine versteckte Kamera - mit einem Mädchen in einem Käfig. Die Welt von Frau Dohle wird auf den Kopf gestellt.

 

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Interview mit Christopher Golden

Hierzulande gehört Chris Golden noch nicht zu den bekanntesten Horror-Autoren. Und das obwohl er seit Jahren unermüdlich schreibt und bereits viele Bücher in seinem Heimatland USA veröffentlicht hat. Aber auch in Deutschland werden nun langsam seine Bücher gelesen. Neben "Baltimore oder der standhafte Zinnsoldat und der Vampir", "Joe Golem und die versunkene Stadt" sind "der Fährmann" und "Sieben Pfeifer" erschienen. Die nächsten Rechte an deutschen Übersetzungen sind bereits geregelt.

 

In diesem Email-Interview mit mir erzählt Chris Golden von seinen Inspirationen, von dem, was für ihn guten Horror ausmacht und warum Religion ein gutes Mittel ist um das Böse in Büchern zu behandeln.

 

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Hörbuch "die blaue Auferstehung 2 - verdorbenes Land"

2017 haben Frank Martin und ich ein ambitioniertes Projekt in Agriff genommen, nämlich die Vertonung seines Indie-Erfolgs "die blaue Auferstehung". In diesem mittelalterlichen Zombie-Roman begleitet der Leser Wulf, einen harten Burschen mit zweifelhaftem Ruf und Richard, einen Ziegenhirten auf ihrem Weg nach Colonia. Immer wieder stellen sich ihnen Horden von Untoten in den Weg; mehr als einmal ist es fraglich ob sie den Trip überleben.

Bereits vor einigen Monaten hat Frank Martin "verdorbenes Land" auf Amazon veröffentlicht. In diesem zweiten Teil sind immer noch Wulf und Richard in einer fast menschenleeren Welt unterwegs, aber der Leser begegnet auch brutalen Wikingern und - natürich Zombies.

Das Buch, dass sogar noch mehr Seiten hat als "die blaue Auferstehung" wird nun auch zum Hörbuch. Wie lange das dauert weiß ich noch nicht. Aber ich hoffe bis zum Frühjahr damit fertig zu werden. Wie im ersten Teil wird es Musik und Sound-Effekte geben; auf Wunsch einiger Leser allerdings etwas weniger als noch in "die blaue Auferstehung". Mein Ziel ist es es, jeden Tag 20 Seiten aufzunehmen. Mal sehen, ob ich das schaffe.

Frank Martin wird in den kommenden Wochen eine Crowdfunding Kampagne starten um die Kosten irgendwie zu decken. Ich habe bereits ein neues Mikrofon und Equipment dazu gekauft. Frank und ich haben letzte Woche im Schweiße unseres Angesichts eine Tonkabine zusammen geschraubt. Und sobald die Temperaturen wieder unter die 25 c° Marke sinken, werde ich anfangen.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

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Interview with Christopher Golden

(english version)

for german version check out the translation here

 

 

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"New York 2140"

New York nach zwei Flutwellen - die Stadt liegt zu großen Teilen unter oder nur knapp über dem Wasserspiegel. Das Leben einer überfüllten, versmoggten Großstadt mit zu viel Verkehr hat sich vollkommen geändert. Die Menschen leben in den noch nicht eingestürzten Wolkenkratzern, pflanzen auf den Dächern Nahrungsmittel an und leben in ständiger Bedrohung durch das Wasser, dass in die Wohntürme eindringen könnte.
Wohnraum ist knapp geworden und die Gesellschaft hält nur deswegen, weil es klare Regeln und Abläufe gibt. Nahrungsmittel sind rationiert, Wohnräume ebenfalls und wer sich den nicht leisten kann, der lebt eben dort, wo andere nicht mehr leben möchten. Wie im alten New York gibt es eine Oberschicht, die sich fast alles leisten

kann und solche, die noch nicht mal Lesen und Schreiben gelernt haben. Das Sozialsystem baut darauf, dass jeder mithilft New York am Leben zu halten.

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