»Auf den Spuren von Tolkien«

meine Crowdfunding Kampagne zur Filmfinanzierung

Die Startnext Kampagne "Auf den Spuren von Tolkien" ist erfolgreich! Die erste Stufe, die eine Realisierung des Filmes ermöglicht, wurde überschritten. Das bedeutet, dass 2019 eine Reise nach England ansteht und ich nach Oxford fahren werde. Ich freue mich sehr darüber, dass ihr mich unterstützt!

Noch bis zum 01.02.2019 ist die Kampagne am Start. Es gibt zwei Funding-Ziele: 1.000,-€ bedeutet, dass zwei Drittel des Filmes finanziert sind und ich selbst 500,-€ dazu schießen werde. 2.500,-€ sind das zweite Ziel, bei dem ich die Reise etwas ausdehnen kann und vor allem kein eigenes Geld mehr dazu geben muss. Nach 12 Stunden waren bereits 200,-€ zusammen bekommen und nun bin ich gespannt, ob die 1.000,-€ oder sogar 2.500,-€ zusammen kommen. Sollte das nicht der Fall sein, ist das Geld der Unterstützer nicht verloren, denn sie bekommen vom Plattforbetreiber Startnext das gesammelte Geld wieder ohne Abzug zurück.

☛ www.startnext.com/tolkien-film ☚

"Neanderthal" - Jens Lubbadeh

Die Grundidee zu Jens Lubbadehs zweitem Roman nach "Unsterblich" ist faszinierend: was wäre, wenn es der Menschheit endlich gelungen wäre, dass, wofür sie sich sich fürchtet, nämlich das Leiden an Krankheiten und Gendeffekten, aus dem Erbgut entfernt zu haben? Die Menschen würden länger leben, sie wären nur Gesund und Pflegeheime wären überflüssig.

Diese ganze Welt scheint ins Wanken zu geraten - zumindest für Komissar Nix. Den der steht vor der Leiche eines jungen Mannes, der - obwohl nicht lange tot und jüngeren Alters - alle Merkmale eines Neandertalers aufweist. Wie kann das sein? Wie kann der Mensch, der gerade dachte, er hätte eine weitere Entwicklugnsstufe erreicht sich plötzlich zurück entwickeln?

Der Wissenschaftsjournalist Lubbadeh, der mit "Unsterblich" einen aufrüttelnden, innovativen dystopioschen Roman geschrieben hat, hat hintergründig recherchiert. Als Journalist ist er es gewohnt, wissenschaftliche Huntergründe herauszufinden und zu hinterfragen, diese aber gleichzeitig in allgemeinverständliche Worte zu kleiden und dem Leser so auch schweirigere Fakten verständlich zu machen. Das ist dem Autor gelungen, auch dieses mal. Schon Lubbadehs Erstlingswerk war keines, dass durch überfrachtete Settings zurückgreifen musste, dass mehr Action als Geschichte bot. Auch dies ist Jens Lubbadeh in "Neanderthal" gelungen. Er ist ein Autor der eher leisen Töne; zuweilen fast nüchternd in seiner Schreibweise und bewusst auf grelle Knalleffekte verzichtend.

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Interview mit "the dandy is dead" zu »Basement Tales«

Pulp-Heftchen waren eine mehr aus der Not heraus entstandene Literaturform, die in den USA der 30er Jaher aufkamen und sich bis in die 50er Jahre hinein hielten. Es waren Magazine, die auf billigem Papier gedruckt waren (Pulp, oder auch das deutsche "Pulpe" bedeutet nicht mehr als Papierrohmasse; der Fachmann spricht auch von "Faserbrei") und Inhalte hatte, die nicht in literarische Hochkulturen passte. Nämlich Sci-Fi, auch Horror, Mystery - gerne auch mit sexuellen Elementen, die aber zumeist nur angedeutet waren.

Dies nahm sich Tom Becker zum Vorbild, als er 2018 das erste »Basment Tales« Heft herausbrachte. Stimmig bis zum letzten sind die Kurzgeschichten weder auf reinweißem noch auf Hochglanzpapier gedruckt sondern auf Recyclingpapier (oder zumindest einem, dass danach aussieht).

Tom Becker versammelte in jedem der zwei bisher erschienen Hefte Underground-Autoren und bekannte Namen, Horrorschreiber und Autoren von Steampunk, Fantasy und solche, die sich keinem Genre fest zuordnen lassen. Christoph Marzi (»die uralte Metropole«, »Mitternacht«) ist ebenso dabei wie Isa Theobald (»19«) oder Christian von Aster (»das eherne Buch«, »das Kobolitkum«) und Germaine Paulus («Pfuhl«). Wie "the dandy is dead“ die Idee zu den heften gebar, was sein Ziel ist und warum es die Hefte gibt beschreibt er hier

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creepy creatures reviews 2019

2019 steht vor der Tür. Nur noch wenige Wochen, dann ist das Jahr, das als Neues begonn, das Alte. Sowas! Ich freue mich immer über und auf das Jahre ende, auf Weihnachten und das graue Wetter, Schnee und Kälte. Ein Sommermensch war ich noch nie und dieses Jahr war es für mich eine Tortur.

Wie es 2019 mit creepy creatures reviews weiter gehen wird, wird in einem Video thematisiert, dass Ende Dezember als letztes für dieses Jahr erscheinen wird. Ein paar eher kleinere, aber vielleicht in der Auswirkung doch größere Änderungen wird es geben. Außerdem gehe ich kurz auf den Film über Tolkien ein, der nun - dank der erfolgreichen Crowdfunding Kampagne - auf jeden Fall produziert wird.

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creepy creatures an Halloween

zwei Specials wird es dieses Jahr zu Halloween geben. Am 31.10. startet direkt um 6:66 (also um sechs Minuten nach sieben uhr MORGENS) der erste Film: "die große, creepy Süßigkeiten Show" in der ich ziemlich abgedrehte aber auch ein paar ganz normale Süßigkeiten vorstellen werde.

Der zweite FIlm ist deutlich ernster, auch wenn das trashige Halloween Set bestehen bleibt. Es geht darum, was für euch Horror ausmacht. Dazu habe ich auf Facebook gefragt, wie ihr das seht. Und eure Antworten sind der größte Teil des Films, der am späten Abend online gehen wird. Freut euch drauf!

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im Land der roten Krieger - die Masai Mara

Game Drive in der Masai Mara
Gane Drive in der Masai Mara

Wie wohl jeder Europäer habe ich exotische Tiere bisher nur im Zoo gesehen. Eine Safari, auf der man mit etwas Glück einigen oder gleich allen der berühmten „Big Five“ (Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard) begegnen könnte, hat mich seit Jahren schon fasziniert. Ebenso wie es mich gewundert hat, dass in armen Ländern wie Kenia und Tansania eine solche Safari fast schon unbezahlbar ist. Aber dank eines großzügigen Geschenks haben wir Ende September 2018 voller Spannung unsere Koffer gepackt und sind nach Afrika geflogen.
 Was würde uns erwarten? Würden wir überhaupt Tiere sehen? Wie würde es sich anfühlen in Zelten oder Holzhütten zu wohnen?

Nun ist Afrika kein Land sondern ein Kontinent, der groß ist und differenziert betrachtet werden muss. Als Kind stellte ich mir ganz Afrika so vor, wie ich es vor meinem inneren Auge gesehen habe als ich „kein Platz für wilde Tiere“ und „Serengeti darf nicht sterben“ von Bernhard Grzimek gelesen habe: eine heiße Steppe, deren vorherrschende Farbe ein bräunliches gelb ist, kein Schatten und gefährliche Tiere an jeder Ecke. Riesige Gnu und Gazellenherden, die aus der Luft betrachtet Staubwolke hinter sich her ziehend flüchten. Das waren die Bilder, die ich noch im Kopf hatte - ebenso wie das berühmte Zebra-Flugzeug.

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Alexey Pehov - "Dunkeljäger"

der russische Schriftsteller Alexey Pehov gehört zu den erfolgreichsten Genrevertretern seines Landes. Mit seinen „Siala“ Chroniken erreichte er beachtliche Reichweite. „Dunkeljäger“ ist ein Einzelwerk, was bei der Flut an Trilogien in der Fantasy fast wie eine große Neuerung wirkt. Wäre das Buch keine Empfehlung des begeistert von dem Werk erzählenden Lucian Caligo gewesen, hätte ich es mir schon wegen des Covers, das für mich einfach zu klischeehaft ist, nicht gekauft.

Gott sei Dank habe ich mich von einem erfahrenen Fantasy-Leser und Schriftsteller - beides darf man über Lucian Caligo sagen - beraten lassen. „Dunkeljäger“ ist seit langem mal wieder ein High-Fantasy Buch, dass ich bis zum Ende gelesen habe, und das mir nicht langweilig wurde.

Hauptperson ist der Elf Lass, der aus dem Refugium seines Volkes fliehen muss, da er sich weigert seine Leute in den sicheren Tod zu führen. Er flüchtet sich auf eine multikulturell bevölkerte Inselgruppe, auf der Gnome, Orks, der ein oder andere Werwolf, Halblinke und vor allem keine anderen Elfen leben. Als erfahrener Pilot bekommt er bald einen Job als Kurierflieger, den er sich ausgerechnet mit einem Ort, der Rasse, mit dem sein Volk zu Hause im Krieg steht, teilt.Doch er muss nicht nur seine Flugkünste unter Beweis stellen sondern auch aufpassen, von den Patrouillen der Elfen nicht gefunden zu werden, die ihm immer noch auf den Fersen sind.

 

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Brom - "der Kinderdieb"

Hinter Brom versteckt sich der US-amerikanische Autor und Illustrator Gerald Brom, der 1965 in Atlanta, Georgia geboren wurde. Seine Jugend verbrachte der Autor hauptsächlich mit Reisen durch Japan und Deutschland, lebte auf Hawai und setzte sich schließlich in Alabama nieder. Als Konzeptkünstler arbeitete er anfänglich für düstere, phantastische Fernsehserien wie die unsagbar schlechte Sci-Fi Serie „Farscape“ aber auch für Filme wie „sleepy hollow“ und „ghosts of Mars“. Anfang der Millennium Jahre begann er schließlich zu schreiben. „Der Kinderdieb“ ist seine dritter Roman.

In diesem September 2018 habe ich vor allem Fantasy gelesen. Das erste Buch, dass ich euch heute vorstellen möchte, war ein Geschenk. Von alleine wäre ich nie auf den Autor, den Verlag oder den Titel gekommen. Doch Stefan Vorer, der junge Mann, der hinter dem Blog 

"Lesen verbindet" steht, hat es mir tatsächlich geschenkt. Ich freue mich ja immer über Geschenke, besonders, wenn ich dadurch neue Autoren kennenlerne, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte - genau so ging es mir bei Brom.

Die Figur auf dem Cover - natürlich ist auch sie von Brom selbst - hat den typischen Brom-Look, den man schon nach kurzer Zeit sofort wiedererkennt. Wem irgendwas an dem Cover wage bekannt oder vertraut vorkommt, wer sich durch das Cover irgendwie an Peter Pan erinnert fühlt - der hat recht. Die phantastische Hauptfigur heißt nicht nur Peter, sie hat auch beabsichtigte Parallelen zu J. M. Barries „Peter Pan“.  Doch dann wieder ist Broms Geschichte ganz weit davon entfernt.


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