»Auf den Spuren von Tolkien«

meine Crowdfunding Kampagne zur Filmfinanzierung

Die Startnext Kampagne "Auf den Spuren von Tolkien" ist erfolgreich! Die erste Stufe, die eine Realisierung des Filmes ermöglicht, wurde überschritten. Das bedeutet, dass 2019 eine Reise nach England ansteht und ich nach Oxford fahren werde. Ich freue mich sehr darüber, dass ihr mich unterstützt!

Noch bis zum 01.02.2019 ist die Kampagne am Start. Es gibt zwei Funding-Ziele: 1.000,-€ bedeutet, dass zwei Drittel des Filmes finanziert sind und ich selbst 500,-€ dazu schießen werde. 2.500,-€ sind das zweite Ziel, bei dem ich die Reise etwas ausdehnen kann und vor allem kein eigenes Geld mehr dazu geben muss. Nach 12 Stunden waren bereits 200,-€ zusammen bekommen und nun bin ich gespannt, ob die 1.000,-€ oder sogar 2.500,-€ zusammen kommen. Sollte das nicht der Fall sein, ist das Geld der Unterstützer nicht verloren, denn sie bekommen vom Plattforbetreiber Startnext das gesammelte Geld wieder ohne Abzug zurück.

☛ www.startnext.com/tolkien-film ☚

»Auf den Spuren von Tolkien« Filmprojekt 2019

2019 soll es wieder ein großes FIlmprojekt geben. Nach »phantastische Literatur - oder: wo sich die Geister scheiden« soll es diesmal sogar raus aus Deutschland gehen - und zwar nach England! J.R.R. Tolkien, der große Fantasy-Schriftsteller hat hier gelebt und gelehrt. In der alten Universitätsstadt Oxford hat er gelebt und gelehrt. Hier traf er sich in seinem Lieblingspub mit anderen Autoren, hier entwarf er seine Ideen und seine Vision von Mittelerde, den Hobbits, Gandalf und Sauron. Tolkien, der schon vor über 40 Jahren starb, hat hier im südlichen Teil des vereinigten Königreichs seine Spuren hinterlassen. Wo genau, das möchte ich herausfinden.

Wie das bei jedem ehrgeizigen Filmprojekt so ist, kommt nach der ersten Euphorie die Realität von hinten und tippt einem auf die Schulter. Dieses mal kann ich nicht wieder den größten Teil dieser Drehreise selbst finanzieren. Daher überlege ich seit Mitte September, wie ich den Film finanziert bekomme, ohne wieder die Crowd fragen zu müssen. Bisher (Stand: 02.1..2018) habe ich rund 20 Firmen, Vereine, Kulturförderungseinrichtungen und Stiftungen, sogar Airlines und die Deutsche Bahn angeschrieben. Das ernüchternde Resultat besteht aus zwei Rückmeldungen: eine Stelle verwies mich an die Kulturstiftung des Landes NRW und die andere war eine Absage von einem Verlag.

Ich habe mir vorgenommen noch bis Dezember / Januar 2019 weiter zu suchen. Sollte ich dann merken, dass das nichts gibt, würde ich es eben doch noch mal mit Crowdfunding versuchen. Den Film aufgeben möchte ich nämlich eigentlich nicht. Nur kann ich eben nicht alles aus der eigenen Tasche bezahlen. Von einigen Facebook Followern kamen schon Tipps, die ich fast alle übernommen habe. Auch wenn ich mich nun wie ein alter Mann anhöre, aber die Kommunikation ist in der heutigen zeit eine andere geworden: auf einen Brief oder ein Telefonanruf nicht zu antworten war früher die Ausnahme. Heute scheint es die Regel zu sein.

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creepy creatures an Halloween

zwei Specials wird es dieses Jahr zu Halloween geben. Am 31.10. startet direkt um 6:66 (also um sechs Minuten nach sieben uhr MORGENS) der erste Film: "die große, creepy Süßigkeiten Show" in der ich ziemlich abgedrehte aber auch ein paar ganz normale Süßigkeiten vorstellen werde.

Der zweite FIlm ist deutlich ernster, auch wenn das trashige Halloween Set bestehen bleibt. Es geht darum, was für euch Horror ausmacht. Dazu habe ich auf Facebook gefragt, wie ihr das seht. Und eure Antworten sind der größte Teil des Films, der am späten Abend online gehen wird. Freut euch drauf!

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im Land der roten Krieger - die Masai Mara

Game Drive in der Masai Mara
Gane Drive in der Masai Mara

Wie wohl jeder Europäer habe ich exotische Tiere bisher nur im Zoo gesehen. Eine Safari, auf der man mit etwas Glück einigen oder gleich allen der berühmten „Big Five“ (Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard) begegnen könnte, hat mich seit Jahren schon fasziniert. Ebenso wie es mich gewundert hat, dass in armen Ländern wie Kenia und Tansania eine solche Safari fast schon unbezahlbar ist. Aber dank eines großzügigen Geschenks haben wir Ende September 2018 voller Spannung unsere Koffer gepackt und sind nach Afrika geflogen.
 Was würde uns erwarten? Würden wir überhaupt Tiere sehen? Wie würde es sich anfühlen in Zelten oder Holzhütten zu wohnen?

Nun ist Afrika kein Land sondern ein Kontinent, der groß ist und differenziert betrachtet werden muss. Als Kind stellte ich mir ganz Afrika so vor, wie ich es vor meinem inneren Auge gesehen habe als ich „kein Platz für wilde Tiere“ und „Serengeti darf nicht sterben“ von Bernhard Grzimek gelesen habe: eine heiße Steppe, deren vorherrschende Farbe ein bräunliches gelb ist, kein Schatten und gefährliche Tiere an jeder Ecke. Riesige Gnu und Gazellenherden, die aus der Luft betrachtet Staubwolke hinter sich her ziehend flüchten. Das waren die Bilder, die ich noch im Kopf hatte - ebenso wie das berühmte Zebra-Flugzeug.

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Alexey Pehov - "Dunkeljäger"

der russische Schriftsteller Alexey Pehov gehört zu den erfolgreichsten Genrevertretern seines Landes. Mit seinen „Siala“ Chroniken erreichte er beachtliche Reichweite. „Dunkeljäger“ ist ein Einzelwerk, was bei der Flut an Trilogien in der Fantasy fast wie eine große Neuerung wirkt. Wäre das Buch keine Empfehlung des begeistert von dem Werk erzählenden Lucian Caligo gewesen, hätte ich es mir schon wegen des Covers, das für mich einfach zu klischeehaft ist, nicht gekauft.

Gott sei Dank habe ich mich von einem erfahrenen Fantasy-Leser und Schriftsteller - beides darf man über Lucian Caligo sagen - beraten lassen. „Dunkeljäger“ ist seit langem mal wieder ein High-Fantasy Buch, dass ich bis zum Ende gelesen habe, und das mir nicht langweilig wurde.

Hauptperson ist der Elf Lass, der aus dem Refugium seines Volkes fliehen muss, da er sich weigert seine Leute in den sicheren Tod zu führen. Er flüchtet sich auf eine multikulturell bevölkerte Inselgruppe, auf der Gnome, Orks, der ein oder andere Werwolf, Halblinke und vor allem keine anderen Elfen leben. Als erfahrener Pilot bekommt er bald einen Job als Kurierflieger, den er sich ausgerechnet mit einem Ort, der Rasse, mit dem sein Volk zu Hause im Krieg steht, teilt.Doch er muss nicht nur seine Flugkünste unter Beweis stellen sondern auch aufpassen, von den Patrouillen der Elfen nicht gefunden zu werden, die ihm immer noch auf den Fersen sind.

 

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Brom - "der Kinderdieb"

Hinter Brom versteckt sich der US-amerikanische Autor und Illustrator Gerald Brom, der 1965 in Atlanta, Georgia geboren wurde. Seine Jugend verbrachte der Autor hauptsächlich mit Reisen durch Japan und Deutschland, lebte auf Hawai und setzte sich schließlich in Alabama nieder. Als Konzeptkünstler arbeitete er anfänglich für düstere, phantastische Fernsehserien wie die unsagbar schlechte Sci-Fi Serie „Farscape“ aber auch für Filme wie „sleepy hollow“ und „ghosts of Mars“. Anfang der Millennium Jahre begann er schließlich zu schreiben. „Der Kinderdieb“ ist seine dritter Roman.

In diesem September 2018 habe ich vor allem Fantasy gelesen. Das erste Buch, dass ich euch heute vorstellen möchte, war ein Geschenk. Von alleine wäre ich nie auf den Autor, den Verlag oder den Titel gekommen. Doch Stefan Vorer, der junge Mann, der hinter dem Blog 

"Lesen verbindet" steht, hat es mir tatsächlich geschenkt. Ich freue mich ja immer über Geschenke, besonders, wenn ich dadurch neue Autoren kennenlerne, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte - genau so ging es mir bei Brom.

Die Figur auf dem Cover - natürlich ist auch sie von Brom selbst - hat den typischen Brom-Look, den man schon nach kurzer Zeit sofort wiedererkennt. Wem irgendwas an dem Cover wage bekannt oder vertraut vorkommt, wer sich durch das Cover irgendwie an Peter Pan erinnert fühlt - der hat recht. Die phantastische Hauptfigur heißt nicht nur Peter, sie hat auch beabsichtigte Parallelen zu J. M. Barries „Peter Pan“.  Doch dann wieder ist Broms Geschichte ganz weit davon entfernt.


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Der Schatten des Golem

Ein Rabbi erweckt einen Golem - aus Lehm geformt soll er fortan die jüdische Gemeinde beschützen. Dieser alte jüdische Mythos wurde von Éliette Abécassis neu formuliert und Benjamin Lacombe illustriert.

 

Die Geschichte an sich ist schnell erzählt und ist sicherlich weder eine besonders spannende noch außergewöhnlich handlungsreiche - wenn man die historische Einordnung außer Acht lässt ist es eine fast unspektakulär wirkende Story. Was diese Ausgabe so besonders macht, ist die Aufmachung und Gestaltung des Buches. Vor allem aber die faszinierenden und stimmungsvollen Illustrationen des gebürtigen Parisers Lacombe.Er gibt in jeder seiner grafischen Interpretationen des Textes der doch eher dünnen Geschichte eine faszinierend dichte und emotionale Tiefe. Ihm ist es in der Hauptsache zu verdanken, dass dieses Buch ein tolles Beispiel dafür ist, wie sehr eine Geschichte wirken kann wenn sie durch passende Bilder, Grafiken und Aufmachung unterstützt wird.

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Interview mit Anke Koopmann - Coverdesignerin

"Designomicon" heißt Anke Koopmanns Grafikbüro. Sie designt Buchcover für Autoren wie Markus Heitz oder Julia Lange und

© Elm Haßfurth
Anke Koopmann

hat einige der großen aber auch kleineren Verlage als Kunden. Für »Wedora« von Heitz (Knaur) hat sie ebenso das Cover gestaltet wie für Neil Gaimans »Niemalsland« (Eichborn).

Zwar werden Coverdeisgner oftmals im Buch genannt, aber wenn sie nicht besonders aufwendige Illustrationen beisteuern, gehen sie manchmal unter. Dabei ist ihre Arbeit kaum zu unterschätzen, denn sie entscheidet oftmals über einen Kauf. Ein Cover, dass dem potentiellen Käufer direkt ins Auge sticht entscheidet nicht selten darüber, auf das Buch doch einen Schritt näher zuzugehen, es in die Hand zu nehmen und mit zur Kasse zu nehmen. Nicht wenige Leser sind überhaupt erklärte Cover-Käufer. In diesem Interview erzählt Anke Koopmann von ihrer Arbeit

(Foto: (c) Elm Haßfurth)

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