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»Auf den Spuren von Tolkien« Filmprojekt 2019

2019 soll es wieder ein großes FIlmprojekt geben. Nach »phantastische Literatur - oder: wo sich die Geister scheiden« soll es diesmal sogar raus aus Deutschland gehen - und zwar nach England! J.R.R. Tolkien, der große Fantasy-Schriftsteller hat hier gelebt und gelehrt. In der alten Universitätsstadt Oxford hat er gelebt und gelehrt. Hier traf er sich in seinem Lieblingspub mit anderen Autoren, hier entwarf er seine Ideen und seine Vision von Mittelerde, den Hobbits, Gandalf und Sauron. Tolkien, der schon vor über 40 Jahren starb, hat hier im südlichen Teil des vereinigten Königreichs seine Spuren hinterlassen. Wo genau, das möchte ich herausfinden.

Wie das bei jedem ehrgeizigen Filmprojekt so ist, kommt nach der ersten Euphorie die Realität von hinten und tippt einem auf die Schulter. Dieses mal kann ich nicht wieder den größten Teil dieser Drehreise selbst finanzieren. Daher überlege ich seit Mitte September, wie ich den Film finanziert bekomme, ohne wieder die Crowd fragen zu müssen. Bisher (Stand: 02.1..2018) habe ich rund 20 Firmen, Vereine, Kulturförderungseinrichtungen und Stiftungen, sogar Airlines und die Deutsche Bahn angeschrieben. Das ernüchternde Resultat besteht aus zwei Rückmeldungen: eine Stelle verwies mich an die Kulturstiftung des Landes NRW und die andere war eine Absage von einem Verlag.

Ich habe mir vorgenommen noch bis Dezember / Januar 2019 weiter zu suchen. Sollte ich dann merken, dass das nichts gibt, würde ich es eben doch noch mal mit Crowdfunding versuchen. Den Film aufgeben möchte ich nämlich eigentlich nicht. Nur kann ich eben nicht alles aus der eigenen Tasche bezahlen. Von einigen Facebook Followern kamen schon Tipps, die ich fast alle übernommen habe. Auch wenn ich mich nun wie ein alter Mann anhöre, aber die Kommunikation ist in der heutigen zeit eine andere geworden: auf einen Brief oder ein Telefonanruf nicht zu antworten war früher die Ausnahme. Heute scheint es die Regel zu sein.

Eine gute Nachricht gibt es allerdings: am 08. November habe ich einen Termin bei der Kulturförderung der Bundesstadt Bonn. Ein Beratungsgespräch um Chancen, Möglichkeiten und Un-Möglichkeiten mal etwas auszuloten.


UPDATE 05.11.2018
folgende Unternehmen sind in der vergangenen Woche an geschrieben worden:
Germanwings, Deutsche Bahn, Kulturförderung Stadt Bonn, Expedia.de, Kulturförderung Köln, Stiftung Buch-, Medien-, und Literaturhaus München, Deutsch-britische Gesellschaft, Filmförderung der Bundesregierung, Deutsche Tolkien Gesellschaft (07.09 / 18.10. / 02.11), Klett Kotta/Hobbit Presse, britisches Fremdenverkehrsbüro ("visitbritain.com")

UPDATE 06.11.2018
Germanwings und die Deutsche Bahn lehnen eine Unterstützung ab. Klett/Hobbit Presse beteiligt sich ebenfalls nicht. Bisher wurden 22 Unternehmen, Fördervereine und Insitutionen angeschrieben. Vier Antworten kamen, davon zwei Absagen und eine Einladung zum Beratungsgespräch (s.o.)

UPDATE 09.11.2018
Der gestrige Termin beim Kulturamt der Stadt Bonn war eher ernüchternd aber zumindest interessant. Um einen der beiden Termine der Förderung wahrnehmen zu können, müsste ich das Projekt um ein bis eineinhalb Jahre verschieben. Und auch dann - so die freundliche Dame vom Amt - könne sie mir keine große Hoffnung machen. Das heißt: ich muss wo anders weiter nach möglichen Financiers suchen.

UPDATE 12.11.2018
Am Wochenende habe ich nochmal intensiv an der Crowdfunding Kampagne gearbeitet und auch einige Hersteller von Werbemitteln angefragt. Denn die Idee, den Spendern auch etwas zum Dank zu "schenken" finde ich einfach super. Leider haben die ersten Werbemittelhersteller schon geantwortet und können (oder wollen) mir weder was die Auflage noch die Kosten angeht entgegenkommen. Es beginnt mich doch mittlerweile zu frustrieren wenn ich sehe für welche Projekte bspw. Banken und Fördervereine Geld geben.
Ich habe mich entschieden, jetzt nicht weiter nach Förderern aus der freien Wirtschaft zu suchen und auch keine Fördervereine mehr anzuschreiben. Die Zeit, die ich dafür investiert habe und haben würde übersteigt den Nutzen um ein vielfaches. Also werde ich die Startnext Kampagne daher auf den Weg bringen. Da man bei Startnext zwei Finanzierungsstufen angeben kann, werde ich einmal 1.000€ und als zweite Stufe 2.000€ angeben. Mir ist klar, dass das ein hohes Risiko birgt, dass die Summe nicht zusammen kommt, aber ich kann keine vierstelligen Beträge aus der eigenen Tasche aufbringen. Deswegen also: spätestens zum 01.12. wird die Kampagne online gehen. Sollte es nicht klappen, wird es eben diesen Film nicht geben.

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